℗ & © by Songwriter Norbert Müller 2020,. Text, Musik, Gesang, Akustikgitarre,
Stage-Piano, Keyboards, Drums Toontrack EZ-Drummer 2

Es war mein Arbeitskollege aus der Holledau, der in seiner Freizeit immer Spargel anbaute. Eines Tages sagte er, jetzt gibt es keinen Spargel mehr von mir, zu viel Arbeit immer Ärger,  usw…
Er macht seit letztes Jahr gar nichts mehr und lässt das Feld nun einfach stehen…

Dann glänzten seine Augen auf: ” Ja und jezt’t kommen Vogerln die singen, Grashüpfer und Schmetterlinge flattern…”

So entstand die Idee zu diesem Song. Der Schluss ist von mir hinzugedichtet, den Kiosk mit den faszinierten Gästen gibt es leider nicht, aber eine schöne Idee 😉

Ein Naturereignis, mitten in der wunderschönen Holledau, mit relaxtem Swing und faszinierenden Major-Akkorden.

 

Wo’d Vogerln Singa

Mei Freind aus da Holledau,
hod oiwei an Sparg’l o baut
hod olle Johr an haufa Arbat (Arbeit) damit g’habt
griagt koa Personal und nur Ärger mit’m Amt

Etzt mog a nimma de fui Arbat und den Stress,
Jetzt hoda einfach nix mehr g’macht, lasst des einfach steh
Einfach steh
Einfach steh

Und ois is einfach so dahin g’wachsn
ganz wuid üba de Johr (wild über die Jahre)
As Unkraut, Bleamal und Brennessl
so vui wia nie davor!
Groshupfa, Biena und Hummeln san kumma
Schmetterlinge flattern und Vög’l hom g’sunga
Ja so scheee
Ja so scheee

Und jetzt schaug‘da jed’n Dog (er schaut jeden Tag)
Sei wuide Wiesn ohh (seine wilde Wiese an)
Und konn des goar ned g’laum, (kann es gar nicht glauben)
dass des is ois (alles) wirkle wohr
Es is wiar’as Paradies auf Erden
Denn no nie war sei Feld so reich am werd’n!
Ja so reich
Ja so reich

Do geh i doch liaba in’d Arbat (Arbeit)
und lass des Feld einfach steh
Koa Spritzn mit Gift oda Glyphosat,
I lass‘ es einfach geh‘
De Natur hoit si‘ z’ruck, wos eara scho oiwei g‘hört
I hob’s blos zuag‘lassn und nix mehr zerstört
Nix mehr zerstört
Nix mehr zerstört

Jetzt hob i für d‘ Leut Stuhi und Liegemattn
am Wegrand hi g‘stellt
De lauschn’s und fotografiern und zähln
bergeistert olle Viechaln um‘d Wett
a boa Hosn, Reh und Füchs huschn a moi durch
Und mei Kiosk nem’bei, der geht sogoar ganz guad
Ganz guad
Ganz guad

Groshupfa, Biena und Hummen san kumma
Schmetterling flattern, und Vög’l hom g’sunga
Ja so schee
Ja so schee
Ja so schee
Ja so schee